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Branding Agentur Schweiz: branding agentur schweiz – 2026 Guide

Echt AG Redaktion·
Branding Agentur Schweiz: branding agentur schweiz – 2026 Guide

Eine spezialisierte Branding Agentur in der Schweiz ist wie der Architekt Ihrer Marke. Sie entwirft nämlich viel mehr als nur ein schickes Logo – sie schafft das komplette Markenerlebnis, das Kunden im hart umkämpften Schweizer FMCG- und Retail-Markt anzieht und langfristig bindet.

Warum eine spezialisierte Branding Agentur den Unterschied macht

Stellen Sie sich Ihre Marke mal wie ein Gebäude vor. Ohne einen Architekten könnten Sie vielleicht eine simple Hütte zusammenzimmern. Für ein stabiles, ansprechendes und wirklich funktionales Hochhaus brauchen Sie aber einen ausgewiesenen Experten. Genau das ist eine Branding Agentur. Sie sorgt dafür, dass Ihre Marke nicht nur eine schöne Fassade (das Design) hat, sondern auch auf einem felsenfesten Fundament (der Strategie) steht und eine durchdachte Struktur (die Markenidentität) besitzt.

In den überfüllten Regalen des Schweizer Detailhandels entscheidet oft ein kurzer Moment, ein Wimpernschlag, über Kauf oder Nichtkauf. Ein Produkt, das nicht sofort ins Auge sticht, nicht auf den ersten Blick verstanden wird oder keine emotionale Verbindung schafft, geht schlichtweg unter. Und genau hier beginnt die Arbeit einer professionellen Agentur.

Mehr als nur ein Logo

Ein Logo ist wichtig, klar. Aber es ist nur die Eingangstür zu Ihrem Markengebäude. Eine ganzheitliche Branding und Markenentwicklung geht viel, viel tiefer und legt die entscheidenden Grundsteine für langfristigen Erfolg:

  • Die Markenstrategie: Das ist das Fundament, auf dem alles aufbaut. Wer sind wir? Was ist unser Versprechen an den Kunden? Und wen genau wollen wir eigentlich erreichen? Eine glasklare Strategie sorgt dafür, dass jede einzelne Designentscheidung einem übergeordneten Ziel folgt.
  • Die visuelle Identität: Stellen Sie sich das als die Architektur und die Inneneinrichtung vor. Hierzu gehören Farben, Schriften, die Bildsprache und natürlich das Verpackungsdesign. Alles zusammen muss ein stimmiges, sofort wiedererkennbares Bild ergeben.
  • Das Markenerlebnis (Brand Experience): Hier geht es um das Gefühl, das bei Ihren Kunden entsteht, wenn sie mit Ihrer Marke in Berührung kommen – vom ersten Auspacken des Produkts bis zum Besuch auf Ihrer Website.

Eine gute Branding Agentur in der Schweiz weiss genau, wie man diese Elemente zu einem überzeugenden Ganzen verknüpft. Sie übersetzt Ihre Unternehmenswerte in eine visuelle und emotionale Sprache, die Ihre Zielgruppe ganz intuitiv versteht.

Der strategische Vorteil im Detailhandel

Für FMCG- und Retail-Marken ist diese strategische Tiefe kein nettes Extra, sondern überlebenswichtig. Denken Sie nur mal an das FedEx-Logo mit seinem genial versteckten Pfeil zwischen dem „E“ und dem „x“. Er steht für Geschwindigkeit und Präzision – die zentralen Markenversprechen, subtil und brillant auf den Punkt gebracht.

Eine Marke ist nicht das, was Sie über sich selbst sagen. Es ist das, was die Kunden über Sie sagen. Eine Branding Agentur formt diese Wahrnehmung gezielt, schafft Vertrauen und legt so den Grundstein für echte Markentreue.

Ein solch durchdachtes Branding gibt den Kunden Orientierung am Regal, rechtfertigt einen höheren Preis und fördert die Loyalität. Sie verkaufen dann nicht mehr nur Produkte, sondern bauen eine Beziehung auf, die weit über den einzelnen Kauf hinausgeht. Letztendlich führt genau dieser Ansatz zu messbarem Geschäftserfolg – durch höhere Verkaufszahlen, wachsende Marktanteile und eine viel stärkere Position gegenüber dem Wettbewerb.

Wie Neurobranding die Kaufentscheidung am Regal knackt

Stellen Sie sich den Supermarktkorridor als eine Kampfarena vor. Hier kämpfen Ihre Produkte einen gnadenlosen «Sekundenkrieg» um die Aufmerksamkeit der Kunden. In diesem dichten, reizüberfluteten Umfeld fallen bis zu 80 % der Kaufentscheidungen unbewusst und rein emotional – lange bevor der Verstand überhaupt die Chance hat, rational mitzureden.

Genau hier kommt das Neurobranding ins Spiel. Das ist keine graue Theorie aus dem Lehrbuch, sondern eine knallharte strategische Waffe. Eine spezialisierte Branding Agentur in der Schweiz nutzt die Erkenntnisse der Hirnforschung, um Marken und Verpackungen so zu gestalten, dass sie direkt mit dem Autopiloten im Gehirn kommunizieren. Es geht darum, in Millisekunden eine emotionale Verbindung herzustellen.

Die geheime Sprache des Unterbewusstseins

Unser Gehirn ist ein Meister darin, blitzschnell Muster zu erkennen und irrelevante Informationen auszublenden. Eine Verpackung, die intuitiv verständlich ist und sofort positive Gefühle auslöst, hat den Kampf schon fast gewonnen. Das passiert aber nicht zufällig, sondern durch den gezielten Einsatz von Designelementen, die tief verankerte psychologische Trigger ansprechen.

Die von Echt AG entwickelte MetaMotivation-Methode ist unser Werkzeug, um genau diese unbewussten Bedürfnisse sichtbar und nutzbar zu machen. Sie fusst auf 16 neurobiologisch fundierten Motivfeldern, die unser gesamtes Verhalten steuern – von grundlegenden Bedürfnissen wie Sicherheit, Fürsorge und Genuss bis hin zu Statusstreben. Eine wirklich erfolgreiche Verpackung spricht gezielt eines oder mehrere dieser Motivfelder an.

Neurobranding ist im Grunde die Kunst, eine Markenstrategie in eine visuelle Sprache zu übersetzen, die das Gehirn ohne nachzudenken versteht. Jede Farbe, jede Form, jede Schriftart wird zu einem gezielten Signal, das Vertrauen schafft und zum Zugreifen verleitet.

Diese Konzeptkarte zeigt schön, wie die Markenstrategie das Fundament für die Identität und schliesslich für das gesamte Markenerlebnis legt.

Konzeptkarte zum Thema Branding, die Marke, Strategie, Identität und Erlebnis visualisiert.

Man sieht klar: Das starke Markenerlebnis – der Griff zum Produkt am Regal – steht und fällt mit einer durchdachten Identität und einer felsenfesten Strategie.

Wie Designelemente ganz gezielt wirken

Jedes noch so kleine Detail auf einer Verpackung sendet unbewusste Signale. Denken Sie also bei Design nicht nur an Ästhetik, sondern an eine präzise Kommunikation mit dem Gehirn Ihrer Kundschaft.

  • Farbe: Ein helles Grün schreit förmlich «Frische» und «Natur» (Motivfeld: Vitalität), während ein tiefes Violett oder Gold ganz klar Luxus und Exklusivität signalisiert (Motivfeld: Status).
  • Form: Weiche, abgerundete Formen wirken freundlich, sicher und zugänglich (Motivfeld: Fürsorge, Harmonie). Scharfe Kanten und klare Linien hingegen stehen für Präzision und Effizienz (Motivfeld: Disziplin).
  • Schriftart (Typografie): Eine klassische Serifenschrift kann Tradition und Vertrauen ausstrahlen, während eine Schrift im Handschrift-Stil persönlicher und authentischer wirkt.
  • Materialität: Die Haptik einer Verpackung – ob sie sich rau, glatt, matt oder glänzend anfühlt – beeinflusst die Wertwahrnehmung, noch bevor das Produkt überhaupt geöffnet wurde. Eine raue, naturbelassene Oberfläche bedient zum Beispiel das Bedürfnis nach Authentizität.

Diese Entscheidungen sind alles andere als eine reine Geschmacksfrage. Es sind strategische Werkzeuge, um eine Marke zielsicher im emotionalen System der Zielgruppe zu verankern. In unserem Blog erfahren Sie mehr darüber, wie wir als Agentur für Emotionen gezielt Gefühle in Marken übersetzen.

Der Kampf um Sichtbarkeit am Point of Sale

Der Laden selbst bleibt die entscheidende Bühne. Während online viel passiert, gewinnt die direkte Konfrontation am Regal sogar an Bedeutung. In der Schweiz fliessen jährlich rund CHF 2 Milliarden in Werbung auf digitalen Kanälen wie YouTube, Google Search und Social Media – das ist etwa ein Drittel der gesamten Werbeausgaben. Gleichzeitig prognostiziert man der Aussenwerbung für 2026 ein Wachstum von fast 5 %, was die enorme Wichtigkeit der visuellen Präsenz im physischen Raum unterstreicht.

Diese Entwicklung zeigt eines ganz klar: Ihre Verpackung ist nicht einfach nur eine Hülle. Sie ist Ihr wichtigster Werbeträger im Moment der Wahrheit. Sie ist Ihre Chance, all die digitale Markenarbeit direkt in einen realen Kauf zu verwandeln. Eine Marke, die ihre neurobiologischen Hausaufgaben gemacht hat, gewinnt diesen entscheidenden Kampf – leise, schnell und extrem wirkungsvoll.

Die richtige Branding Agentur in der Schweiz auswählen

Die Wahl des richtigen Partners gehört zu den weitreichendsten Entscheidungen, die Sie für Ihr Unternehmen treffen. Das gilt ganz besonders, wenn Sie sich auf die Suche nach einer Branding Agentur in der Schweiz machen. Im Grunde legen Sie das visuelle und strategische Schicksal Ihrer Marke in fremde Hände. Da geht es nicht darum, den günstigsten Anbieter oder das coolste Portfolio zu finden. Es geht darum, einen Partner zu finden, der Ihre Vision nicht nur versteht, sondern sie auch in eine marktfähige, emotionale und letztlich erfolgreiche Realität übersetzen kann.

Stellen Sie es sich so vor: Sie suchen einen Architekten für Ihr Traumhaus. Sie würden sich kaum für denjenigen mit den schönsten Fotos im Hochglanzmagazin entscheiden. Stattdessen würden Sie jemanden suchen, der Erfahrung mit dem Baugrund hat, die lokalen Vorschriften kennt und dessen gebaute Häuser auch nach zehn Jahren noch stabil und funktional sind.

Drei Personen sitzen an einem Tisch und besprechen Inhalte in Büchern und Broschüren.

Das Portfolio richtig lesen

Ein Portfolio ist meist der erste Berührungspunkt. Aber Vorsicht ist geboten: Lassen Sie sich nicht von reiner Ästhetik blenden. Schöne Designs sind nur die halbe Miete. Was Sie wirklich suchen, sind handfeste Beweise für strategische Tiefe und messbaren Erfolg.

Achten Sie bei der Durchsicht gezielt auf diese Punkte:

  • Vorher-Nachher-Vergleiche: Hier zeigt sich die wahre Transformationskraft einer Agentur. Wie sah eine Marke vorher aus und welche konkreten Probleme wurden mit dem Redesign gelöst? Das ist der springende Punkt.
  • Case Studies statt Bildergalerien: Eine gute Agentur präsentiert nicht einfach nur das Endergebnis. Sie erklärt den Weg dorthin. Was war die Herausforderung? Welcher strategische Ansatz wurde gewählt? Und ganz wichtig: Was waren die Resultate?
  • Erfahrung im FMCG- und Retail-Bereich: Der Schweizer Detailhandel hat seine eigenen, oft ungeschriebenen Gesetze. Eine Agentur mit relevanter Branchenerfahrung versteht den Druck am Point of Sale und weiss, was im «Sekundenkrieg» am Regal wirklich funktioniert.
  • Messbare Erfolge: Suchen Sie nach konkreten Zahlen. Konnte der Abverkauf gesteigert werden? Hat sich die Markenbekanntheit erhöht? Selbst wenn keine exakten KPIs genannt werden, sollte der Business-Impact klar spürbar sein.

Ein beeindruckendes Portfolio zeigt nicht nur, was eine Agentur kann, sondern beweist, was sie für ihre Kunden erreicht hat. Suchen Sie nach Resultaten, nicht nur nach hübschen Bildern.

Die entscheidenden Fragen im Erstgespräch

Das erste Gespräch ist Ihre Chance, hinter die polierte Fassade zu blicken. Hier trennt sich die strategische Spreu vom reinen Design-Weizen. Bereiten Sie sich also gut vor und stellen Sie Fragen, die wirklich in die Tiefe gehen.

Anstatt zu fragen «Was kostet ein Logo?», versuchen Sie es lieber mit diesen strategischen Fragen:

  1. «Wie sieht Ihr Prozess aus, um unsere spezifischen Markt- und Zielgruppen-Herausforderungen zu verstehen?» Diese Frage zwingt die Agentur, ihre Methodik offenzulegen. Hören Sie genau hin: Spricht sie von Workshops, Research und Datenanalyse, oder springt sie direkt zu Designideen?
  2. «Können Sie uns ein Beispiel geben, bei dem ein Design nicht auf Anhieb funktioniert hat und wie Sie darauf reagiert haben?» Die Antwort verrät Ihnen enorm viel über die Problemlösungskompetenz und die Bereitschaft zur Iteration. Eine ehrliche, transparente Antwort ist hier ein exzellentes Zeichen.
  3. «Wie messen Sie den Erfolg eines Branding-Projekts und welche KPIs ziehen Sie heran?» Eine professionelle Branding Agentur in der Schweiz denkt von Anfang an in Zielen und Messgrössen. Wenn hier nur vage von «besserer Wahrnehmung» gesprochen wird, ist definitiv Vorsicht geboten.

Den passenden Agenturtyp finden

Nicht jede Agentur passt zu jedem Unternehmen. Die Grösse, der Fokus und die Arbeitsweise müssen zu Ihren Bedürfnissen und Ihrer Firmenkultur passen. Um hier eine bessere Orientierung zu geben, haben wir die gängigsten Agenturtypen gegenübergestellt.

Vergleich von Agenturtypen für Ihr Branding-Projekt

Diese Tabelle hilft bei der Entscheidung, welcher Agenturtyp – von der spezialisierten Boutique bis zur Full-Service-Agentur – am besten zu den spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens passt.

Agenturtyp Schwerpunkt Ideal für Mögliche Nachteile
Spezialisierte Boutique-Agentur Tiefes Fachwissen in einer Nische wie Neurobranding oder Packaging. Unternehmen, die einen ausgewiesenen Experten für eine klar definierte Aufgabe suchen. Oft begrenztere Ressourcen und ein engerer Service-Umfang.
Full-Service-Agentur Breites Dienstleistungsangebot von Branding über Werbung bis zu Digital Marketing. Grosse Unternehmen, die eine integrierte Betreuung aus einer Hand wünschen. Manchmal weniger spezialisiert; strategische Tiefe kann variieren.
Generalistische Design-Agentur Fokus auf visuelle Gestaltung über verschiedene Medien hinweg. Start-ups oder KMU mit kleineren, klar umrissenen Design-Projekten. Strategische Beratung und Marktanalyse sind oft nicht die Kernkompetenz.

Die Wahl der richtigen Branding Agentur in der Schweiz ist am Ende des Tages eine Investition in Ihre Zukunft. Nehmen Sie sich die nötige Zeit für eine sorgfältige Evaluation. Ein Partner, der strategisch mitdenkt, Ihre Branche versteht und eine transparente, partnerschaftliche Arbeitsweise pflegt, wird Ihnen helfen, Ihre Marke nachhaltig im Markt zu verankern und messbare Erfolge zu erzielen.

Wie die Zusammenarbeit zum Erfolg wird

Die richtige Branding Agentur in der Schweiz auszuwählen, ist der erste grosse Schritt. Aber damit fängt die eigentliche Arbeit erst an. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist keine reine Auftragsabwicklung, sondern eine echte Partnerschaft. Der Schlüssel dazu? Ein erstklassiges Briefing und ein fairer, transparenter Pitch-Prozess.

Stellen Sie sich das Briefing wie das Fundament eines Hauses vor. Wenn es unklar, lückenhaft oder widersprüchlich ist, wackelt das ganze Projekt von Anfang an. Ein starkes Briefing hingegen inspiriert die Agentur, verhindert teure Missverständnisse und sorgt dafür, dass alle am gleichen Strang ziehen. Als Auftraggeber ist das Ihre wichtigste Hausaufgabe.

Das perfekte Briefing: Mehr als nur eine To-do-Liste

Ein gutes Briefing ist keine blosse Aufgabenliste. Es ist die strategische Landkarte, die Ihrer Agentur den Weg weist. Es muss präzise, ehrlich und inspirierend sein – aber ohne der Agentur die Lösung schon vorzugeben. Sie engagieren schliesslich Experten, damit diese auf Basis Ihrer Herausforderung die beste Lösung finden, nicht um Ihre eigenen Ideen umzusetzen.

Ein wirklich vollständiges Briefing sollte immer diese Kernelemente beinhalten:

  • Ausgangslage & Herausforderung: Beschreiben Sie ohne Umschweife, wo Sie heute stehen und warum etwas passieren muss. Brechen die Umsätze ein? Zieht die Konkurrenz an Ihnen vorbei? Fühlt sich die Marke einfach nicht mehr zeitgemäss an?
  • Klare, messbare Ziele (KPIs): Was genau wollen Sie erreichen? Eine «Umsatzsteigerung» ist zu unkonkret. Besser: «Wir wollen den Abverkauf in den ersten 6 Monaten nach dem Relaunch um 15 % steigern.»
  • Zielgruppen-Verständnis: Wer sind Ihre Kunden? Gehen Sie tiefer als nur Demografie. Beschreiben Sie ihre Bedürfnisse, ihre Wünsche und vor allem die unbewussten Motive, die ihre Kaufentscheidungen lenken.
  • Markt- & Wettbewerbsumfeld: Wer sind Ihre direkten und indirekten Konkurrenten? Was machen sie gut, wo haben sie Schwächen? Geben Sie der Agentur die relevanten Insights an die Hand.
  • Die Rahmenbedingungen: Definieren Sie den zeitlichen Rahmen und das Budget. Seien Sie hier von Anfang an klar und realistisch. Diese Transparenz schafft Vertrauen und eine solide Planungsgrundlage.

Ein Briefing ist kein Wunschzettel, sondern eine präzise Problembeschreibung. Je schärfer Sie die Herausforderung umreissen, desto treffsicherer und wirkungsvoller wird die Lösung der Agentur sein.

Den Pitch-Prozess fair gestalten

Wenn mehrere Agenturen auf Basis Ihres Briefings Angebote eingereicht haben, kommt es zum Pitch. Hier präsentieren die Agenturen ihre strategischen Ansätze und erste kreative Ideen. Machen Sie sich bewusst: Dieser Prozess kostet Agenturen enorm viel Zeit und Ressourcen. Ein faires und transparentes Vorgehen ist daher nicht nur eine Frage des Respekts, sondern legt auch den Grundstein für eine vertrauensvolle Partnerschaft.

Um die Konzepte objektiv bewerten zu können, brauchen Sie einen klaren Kriterienkatalog. Beurteilen Sie die Vorschläge nicht nach persönlichem Geschmack («Gefällt mir» vs. «Gefällt mir nicht»), sondern nach strategischer Relevanz.

Stellen Sie sich bei jeder Präsentation diese vier Fragen:

  1. Strategisches Verständnis: Hat die Agentur das Kernproblem aus dem Briefing wirklich verstanden und eine Antwort darauf gefunden?
  2. Kreative Flughöhe: Ist die Idee eigenständig und mutig? Hebt sie uns klar vom Wettbewerb ab?
  3. Umsetzbarkeit: Lässt sich das Konzept im vorgegebenen Zeit- und Budgetrahmen realistisch umsetzen?
  4. Team & Chemie: Spüren wir eine Verbindung? Haben wir das Gefühl, dass wir mit diesem Team partnerschaftlich und auf Augenhöhe zusammenarbeiten können?

Am Ende geht es darum, den Partner zu finden, der nicht nur eine brillante Idee liefert, sondern auch die Kompetenz und das Engagement mitbringt, diese Idee gemeinsam mit Ihnen zum Erfolg zu führen. Eine offene Feedbackkultur ist dabei oft wertvoller als ein auf den ersten Blick perfektes, aber starres Konzept.

Realistische Budgets für Branding-Projekte in der Schweiz

Über Geld spricht man nicht?## Realistische Budgets für Branding-Projekte in der Schweiz

Über Geld spricht man nicht? Ein Grundsatz, der im Branding oft für unnötige Unsicherheit sorgt. Brechen wir dieses Tabu, denn Transparenz ist hier entscheidend. Die Zusammenarbeit mit einer professionellen Branding-Agentur in der Schweiz ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in den Wert Ihrer Marke und Ihren zukünftigen Erfolg im Regal. Die Kosten dafür können allerdings stark schwanken – je nachdem, was genau Sie erreichen wollen.

Ein klares Verständnis der typischen Budgetrahmen hilft Ihnen, intern solide zu planen und den Wert hinter den Zahlen zu erkennen. Statt Äpfel mit Birnen zu vergleichen, verstehen Sie so, welche strategische Tiefe und welchen kreativen Output Sie für Ihr Geld erwarten dürfen. Am Ende treffen Sie eine Entscheidung, die auf dem erwarteten Return on Investment (ROI) basiert, nicht allein auf dem Preisschild.

Kostenkorridore für typische Projekte

Die Kosten für Branding-Projekte sind kein Geheimnis. Sie setzen sich logisch aus Faktoren wie strategischer Tiefe, Research-Aufwand, Kreation und den Nutzungsrechten zusammen. Hier sind einige realistische Grössenordnungen, an denen Sie sich orientieren können:

  • Gezielter Packaging-Relaunch (einzelnes Produkt): Für die Neugestaltung einer einzelnen Verpackung, inklusive strategischer Vorarbeit und Designentwicklung, bewegen sich die Budgets meist zwischen CHF 15'000 und CHF 35'000. Dafür bekommen Sie ein Design, das auf Neurobranding-Prinzipien aufbaut und am POS gezielt überzeugt.

  • Entwicklung einer neuen Produktlinie (inkl. Naming): Soll eine komplette kleine Produktfamilie mit eigenem Namen und einer durchgängigen Designsprache entstehen, rechnen Sie mit einem Investment von CHF 40'000 bis CHF 80'000. Dieser Prozess beinhaltet eine tiefere strategische Arbeit, die Namensfindung und natürlich die Gestaltung mehrerer Verpackungen.

  • Komplettes Rebranding (KMU): Ein umfassendes Rebranding für ein etabliertes KMU, das von der Markenstrategie über die visuelle Identität bis zu den wichtigsten Anwendungen reicht, startet oft bei CHF 60'000. Je nach Komplexität und Umfang der Umsetzung kann dieser Betrag auch deutlich höher ausfallen.

Ein Budget ist mehr als eine Zahl – es ist ein klares Bekenntnis zum Wert Ihrer Marke. Eine seriöse Agentur wird Ihnen immer transparent aufzeigen, wie jeder investierte Franken dazu beiträgt, Ihre Geschäftsziele zu erreichen, sei es durch mehr Abverkauf oder eine höhere Preisbereitschaft der Kunden.

Was treibt die Kosten wirklich an?

Es ist wichtig zu verstehen, dass Sie nicht einfach nur für ein "schönes Bildchen" bezahlen. Die grössten Kostentreiber sind die unsichtbaren, aber entscheidenden Leistungen im Hintergrund: die Strategie.

Dazu gehören intensive Marktforschung, Wettbewerbsanalysen, Workshops zur Definition Ihrer Marken-DNA und die Ausarbeitung einer glasklaren Positionierung. Je tiefer diese strategische Arbeit geht, desto fundierter und erfolgreicher wird das finale Design sein – und desto höher ist die anfängliche Investition. Denken Sie immer daran: Ein Design ohne eine solide Strategie ist am Ende nur Dekoration.

Schweizer Marken, die mit Neurobranding erfolgreich wurden

Theorie ist schön und gut, aber was zählt, ist auf dem Platz – oder eben im Verkaufsregal. Erfolgsgeschichten sind der beste Beweis dafür, wie eine spezialisierte Branding Agentur in der Schweiz mit gezieltem Neurobranding handfeste Resultate erzielt. Schauen wir uns ein konkretes Fallbeispiel an, das den Weg von der Herausforderung zur wirkungsvollen Lösung perfekt illustriert.

Stellen Sie sich eine etablierte Handelsmarke im Schweizer Detailhandel vor. Ihre Produkte galten als solide, aber eben auch als billig. Diese Positionierung liess langfristig kaum Luft nach oben, weder für Wachstum noch für bessere Margen. Das Ziel war also klar: Die Wahrnehmung musste sich von «günstig» zu «preiswert und hochwertig» wandeln, ohne dabei die treue Kundschaft zu vergraulen.

Zwei Produktboxen, 'VORHER' und 'NACHHER', zeigen Designunterschiede auf einem Holztisch vor unscharfem Hintergrund.

Die besondere Knacknuss dabei? Diese neue Wertigkeit sollte allein über das Packaging Design vermittelt werden, denn am Produkt selbst änderte sich nichts.

Von der Analyse zur emotionalen Verbindung

Der erste Schritt war eine tiefgehende Analyse mit der MetaMotivation-Methodik. Dabei kam heraus: Die bisherige Verpackung sprach primär das Motivfeld «Preis-Leistung» an. Das führte zu einer rein rationalen Kaufentscheidung. Um aber eine emotionale Bindung und eine höhere Wertigkeit zu schaffen, mussten wir zusätzlich die Motivfelder «Fürsorge» und «Genuss» aktivieren.

Diese strategische Erkenntnis floss direkt in die Gestaltung ein:

  • Farbwelt: Das kühle, fast technische Blau des alten Designs wich warmen, natürlichen Erdtönen. Diese Farben signalisieren unterbewusst Wärme, Authentizität und Sorgfalt.
  • Typografie: Eine steife, serifenlose Schrift wurde durch eine weichere, leicht handschriftliche Schriftart ersetzt. Das schafft eine persönliche, nahbare Anmutung und spricht das Bedürfnis nach Vertrauen an.
  • Bildsprache: Statt eines simplen Produktfotos setzten wir auf eine emotionale Bildwelt, die den Genussmoment in den Mittelpunkt rückte – das Produkt in einem liebevoll angerichteten Umfeld.

Diese gezielten Anpassungen haben die gesamte Ausstrahlung am Regal verändert. Die Verpackung wirkte nicht mehr wie ein reines Nutzwert-Produkt, sondern erzählte eine kleine Geschichte über Qualität und Genuss.

Der entscheidende Hebel war die Verwandlung von reiner Produktinformation in emotionales Storytelling. Die neue Verpackung kommunizierte nicht mehr nur, was im Produkt drin ist, sondern welches gute Gefühl es dem Konsumenten gibt.

Diese emotionale Aufladung ist matchentscheidend. Eine Studie der ZHAW und CH Media zeigt zwar, dass bereits 66 % der Schweizer Unternehmen auf Content Marketing setzen. Doch der beste Inhalt verpufft, wenn die Markengeschichte fehlt, die ihn emotional verankert. Genau hier schliesst strategisches Branding die Lücke. Mehr dazu finden Sie in den Erkenntnissen der Content-Marketing-Studie.

Messbare Ergebnisse, die für sich sprechen

Der Erfolg des Relaunchs liess nicht lange auf sich warten und war deutlich messbar. Schon in den ersten drei Monaten nach der Umstellung zeigten sich beeindruckende Resultate, die weit über eine reine Geschmacksfrage hinausgingen.

Die wichtigsten KPIs im Überblick:

  1. Gesteigerter Abverkauf: Die Verkaufszahlen kletterten um einen signifikanten zweistelligen Prozentsatz nach oben – und das, obwohl der Preis leicht angehoben wurde.
  2. Verbesserte Wahrnehmung: Kurze Umfragen am Point of Sale bestätigten, dass Konsumenten die neue Verpackung als deutlich hochwertiger, vertrauenswürdiger und ansprechender einstuften.
  3. Erhöhte Aufmerksamkeit: Eye-Tracking-Tests belegten, dass das neue Design im Regal die Blicke schneller und länger auf sich zog als die Produkte der direkten Konkurrenz.

Dieses Beispiel zeigt eindrücklich: Packaging Design ist so viel mehr als nur eine hübsche Hülle. Es ist ein strategisches Werkzeug, das direkt auf die unbewussten Entscheidungsprozesse der Konsumenten einwirkt. Eine erfahrene Branding Agentur in der Schweiz nutzt dieses Wissen, um Markenbotschaften treffsicher zu übersetzen und handfeste Geschäftserfolge zu schaffen. Einblicke in ein ähnliches Projekt, wie das Redesign für Coop Bio/Oecoplan, zeigen ebenfalls die Kraft dieses strategischen Ansatzes.

Häufig gestellte Fragen zur Agenturwahl

Die Wahl der richtigen Branding Agentur in der Schweiz ist ein grosser Schritt. Bevor Sie die finale Entscheidung treffen, tauchen oft noch ein paar wichtige Fragen auf. Hier finden Sie klare Antworten aus der Praxis, die Ihnen helfen, den letzten Knoten zu lösen.

Wie lange dauert ein typisches Branding-Projekt?

Das hängt ganz vom Umfang des Vorhabens ab. Ein knackiger Relaunch für ein einzelnes Verpackungsdesign? Rechnen Sie mit etwa 4 bis 8 Wochen. In dieser Zeit stecken Strategie-Workshops, die Designentwicklung und die nötigen Feedbackrunden drin.

Wenn es aber um einen kompletten Marken-Relaunch für ein KMU geht oder gar um die Entwicklung einer neuen Produktlinie – also inklusive Strategie, Namensfindung und Design für ein ganzes Sortiment – dann sprechen wir eher von 3 bis 6 Monaten. Ein Tipp aus Erfahrung: Der grösste Hebel für einen straffen Zeitplan ist schnelles und klares Feedback von Ihrer Seite.

Was unterscheidet eine Branding Agentur von einer Werbeagentur?

Stellen Sie es sich so vor: Die Branding Agentur ist der Ingenieur, der das Rennauto konstruiert. Sie legt das Fundament, definiert die Markenstrategie, entwickelt die Identität und das Design. Kurz gesagt: Sie sorgt dafür, dass das Fahrzeug nicht nur gut aussieht, sondern auch schnell, sicher und auf der Strecke sofort wiedererkennbar ist.

Die Werbeagentur hingegen ist der Rennfahrer. Sie übernimmt das fertige Auto und bringt es auf die Piste. Ihre Aufgabe ist es, mit kreativen Kampagnen die PS auf die Strasse zu bringen und dafür zu sorgen, dass die Botschaft bei der Zielgruppe ankommt – sei es digital, im TV oder in Printmedien.

Eine Branding Agentur gibt der Marke ihre Substanz und ihre Seele. Eine Werbeagentur macht diese Seele dann für die Welt sichtbar und hörbar. Beide sind für den Erfolg unverzichtbar, spielen aber in unterschiedlichen Phasen des Markenlebenszyklus die Hauptrolle.

Wie wird der Erfolg eines Rebrandings gemessen?

Den ROI eines Rebrandings messen wir anhand klar definierter Kennzahlen (KPIs), die wir unbedingt vor dem Projektstart gemeinsam festlegen. Am besten betrachtet man den Erfolg in drei Etappen:

  • Kurzfristig: Hier schauen wir auf die harten Fakten. Wie entwickeln sich die Abverkaufszahlen direkt nach der Umstellung? Wie sehen die Konversionsraten am Point of Sale aus? Das sind die ersten, unmittelbaren Signale.
  • Mittelfristig: Jetzt geht es um die weicheren Faktoren. Ist die Markenbekanntheit (Brand Awareness) gestiegen? Hat sich die Wahrnehmung Ihrer Marke verändert? Das lässt sich zum Beispiel gut mit Umfragen herausfinden.
  • Langfristig: Der wahre, nachhaltige Erfolg zeigt sich in einer höheren Kundenloyalität, wachsenden Marktanteilen und – ganz entscheidend – der Bereitschaft der Kunden, für Ihre Marke einen höheren Preis zu zahlen (Price Premium).

Ist Ihre Marke bereit, im Regal den entscheidenden Unterschied zu machen? Echt AG übersetzt Ihre strategischen Ziele in ein Design, das im Sekundenkrieg am Point of Sale gewinnt. Entdecken Sie, wie wir mit Neurobranding Kaufentscheidungen auslösen.