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Wie eine Agentur für Emotionen am POS den Unterschied macht

Echt AG Redaktion·
Wie eine Agentur für Emotionen am POS den Unterschied macht

Eine Agentur für Emotionen ist weit mehr als eine klassische Werbeagentur. Man könnte sie als Spezialisten verstehen, der tief in die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Hirnforschung eintaucht. Das Ziel? Marken und Produkte direkt mit den unbewussten Treibern zu verbinden, die unsere Entscheidungen lenken. Hier entsteht Kommunikation, die nicht nur oberflächlich gefällt, sondern gezielt im Kopf der Kunden wirkt.

Was eine Agentur für Emotionen anders macht

Mann in schwarzem Hemd zeigt auf Bildschirm mit Gehirngrafik und "Emotionaler Kompass".

Stellen Sie sich vor, Ihre Marke könnte direkt mit dem Autopiloten im Gehirn Ihrer Kunden kommunizieren. Genau das ist die Kernaufgabe. Statt sich auf subjektive Meinungen oder vage Annahmen zu verlassen, was denn nun „schön“ ist, basiert die Arbeit auf harten Fakten aus der Psychologie und den Neurowissenschaften.

Dieser datenbasierte Ansatz ist entscheidend. Immerhin zeigen Studien, dass bis zu 80 % unserer Kaufentscheidungen emotional und unbewusst fallen. Wir greifen im Supermarkt nach einer bestimmten Verpackung, lange bevor unser Verstand überhaupt eine rationale Begründung dafür parat hat. Eine Agentur für Emotionen kennt den Code, der hinter diesen blitzschnellen Reaktionen steckt.

Der emotionale Kompass als Werkzeug

Man kann sich den Unterschied gut so vorstellen: Eine traditionelle Agentur sucht oft nach dem rein ästhetischen „Nordpol“ – einem Design, das auf den ersten Blick gut aussieht. Eine Agentur für Emotionen hingegen verwendet einen emotionalen Kompass. Sie navigiert ganz präzise zu dem Punkt, der eine messbare Reaktion auslöst und die unbewussten Bedürfnisse der Zielgruppe trifft. Die Frage lautet nicht mehr „Was gefällt?“, sondern „Was wirkt?“.

Der wahre Unterschied liegt in der Methode. Kreativität wird nicht als unkontrollierbare Kunst verstanden, sondern als präzises Werkzeug. Basierend auf wissenschaftlichen Daten, lassen sich damit vorhersagbare Ergebnisse erzielen.

Dieser Kompass wird durch fundierte Modelle gespeist, die menschliche Grundmotive wie Sicherheit, Abenteuer, Status oder Geborgenheit abbilden. Die eigentliche Kunst besteht darin, diese abstrakten Motive in konkrete Gestaltungselemente zu übersetzen. So sorgt die Agentur dafür, dass eine starke Brand Identity entsteht, die eine Marke klar von der Konkurrenz abhebt.

Von der Psychologie zur Anziehungskraft am Regal

Was heisst das konkret? Für eine Marke, die das Motiv „Sicherheit“ verkörpern soll, bedeutet dies vielleicht runde Formen, sanfte Farben und eine stabile Typografie. Ein Produkt, das hingegen „Abenteuer“ signalisieren will, bekommt dynamische Linien, kräftige Farbkontraste und eine energiegeladene Bildsprache.

Diese gezielte Gestaltung sorgt dafür, dass eine Verpackung am Regal in Sekundenbruchteilen eine unbewusste Anziehungskraft entfaltet. Sie spricht direkt das limbische System an – jenen Teil unseres Gehirns, der für Emotionen zuständig ist. Damit übertrifft sie traditionelle Ansätze, die primär auf rationale Argumente oder rein ästhetische Kriterien setzen, um Längen. Der Fokus liegt klar darauf, eine tiefe, emotionale Verbindung zu schaffen, die weit über den ersten flüchtigen Blickkontakt hinausgeht.

Die Wissenschaft hinter der unbewussten Kaufentscheidung

Hand einer Person greift im Supermarktregal nach einer Packung Spaghetti. Ein Schild sagt "UNBEWUSSTE WAHL".

Kennen Sie das? Sie stehen vor dem Supermarktregal, und wie von selbst greifen Sie zu einer bestimmten Packung Pasta, obwohl dutzende Alternativen direkt daneben stehen. Was wie eine bewusste Wahl aussieht, ist in Wahrheit eine Entscheidung, die tief in Ihrem Gehirn schon längst gefallen ist. Genau hier setzt eine Agentur für Emotionen an: Sie nutzt die faszinierende Welt des Neurobrandings, um diese unbewussten Prozesse zu verstehen und für Marken gezielt zu steuern.

Der entscheidende Punkt ist: Unser Gehirn reagiert auf visuelle und haptische Reize in Millisekunden. Farben, Formen und sogar das Gefühl einer Verpackung in der Hand lösen sofort emotionale Assoziationen aus. Dieser Prozess ist so unglaublich schnell, dass er unser rationales Denken einfach überholt. Wir fühlen, bevor wir denken.

Die emotionale Landkarte unseres Gehirns

Um diese verborgenen Treiber sichtbar zu machen, braucht es mehr als nur ein gutes Bauchgefühl. Führende Agenturen stützen sich auf wissenschaftlich fundierte Modelle. Ein herausragendes Beispiel ist die MetaMotivation-Methodik, die wir bei Echt AG entwickelt haben. Diese Methode basiert auf 16 neurobiologisch verankerten Motivfeldern, die unsere fundamentalen menschlichen Bedürfnisse und Wünsche abbilden.

Stellen Sie sich diese 16 Motive wie eine detaillierte emotionale Landkarte vor. Darauf sind die universellen Kräfte verzeichnet, die uns alle antreiben. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Geborgenheit: Das wohlige Gefühl von Sicherheit, Wärme und Vertrauen.
  • Abenteuer: Der Drang nach Spannung, Entdeckung und neuen Erlebnissen.
  • Status: Das Streben nach Anerkennung, Prestige und sozialer Überlegenheit.
  • Genuss: Die Sehnsucht nach sinnlicher Befriedigung und dem kleinen Luxus im Alltag.

Eine Agentur für Emotionen nutzt diese Karte, um eine Marke oder ein Produkt punktgenau auf die emotionalen Bedürfnisse der Zielgruppe auszurichten. Es geht also nicht mehr darum zu raten, was gefallen könnte, sondern darum, gezielt die richtigen emotionalen Knöpfe zu drücken.

Eine Verpackung ist weit mehr als nur eine Schutzhülle. Sie ist ein strategisches Instrument, das am Verkaufspunkt in Sekundenbruchteilen eine emotionale Botschaft sendet und eine unbewusste Verbindung zur Marke herstellt.

Durch diesen wissenschaftlichen Ansatz wird Design von einer rein kreativen zu einer strategisch messbaren Disziplin. Jedes Gestaltungselement – von der Schriftart bis zum Material – wird zu einem bewussten Signal, das ein ganz bestimmtes Motivfeld im Gehirn der Konsumenten aktiviert.

Wie Design unsere Wahrnehmung formt

Der Prozess ist dabei absolut systematisch. Zuerst analysieren wir, welche emotionalen Motive für die Zielgruppe eines Produkts überhaupt relevant sind. Soll ein Joghurt das Gefühl von natürlicher Frische und Unbeschwertheit (Motivfeld „Leichtigkeit“) wecken? Oder soll es vielmehr den luxuriösen Verwöhnmoment (Motivfeld „Genuss“) in den Vordergrund stellen?

Sobald diese strategische Richtung klar ist, übersetzt die Agentur für Emotionen das Zielmotiv in eine konkrete Designsprache.

  • Für das Motiv „Geborgenheit“ könnten wir auf runde Formen, warme Farben und eine weiche Haptik setzen – denken Sie an eine Kakaopackung, die sich anfühlt wie eine tröstliche Umarmung.
  • Für das Motiv „Status“ hingegen würden wir klare Kanten, edle Farben wie Schwarz oder Gold und eine minimalistische Schrift wählen, um Exklusivität auszustrahlen.

Dieser gezielte Einsatz von Designelementen macht aber mehr, als nur im vollen Regal aufzufallen. Er baut eine tiefe, emotionale Resonanz auf, die sogar die Wahrnehmung des Produkts selbst positiv beeinflussen kann. Eine bekannte Studie hat gezeigt, dass der identische Joghurt als schmackhafter bewertet wurde, wenn er aus einer ansprechend gestalteten Verpackung kam.

Wenn Sie tiefer in die Grundlagen eintauchen möchten, finden Sie in unserem umfassenden Artikel zum Thema https://echt.ch/neurobranding wertvolle Einblicke. So wird aus einem flüchtigen Blickkontakt eine feste Kaufabsicht – basierend auf einer unbewussten, emotionalen Überzeugung.

Wie aus Emotionen erfolgreiches Packaging wird

Wir wissen jetzt, wie unser Gehirn auf unbewusster Ebene tickt. Die entscheidende Frage für jede Marke ist aber: Wie übersetzt man dieses Wissen in ein Design, das am Verkaufsregal auch wirklich funktioniert? Genau hier kommt eine Agentur für Emotionen ins Spiel. Sie schlägt die Brücke von der neurowissenschaftlichen Theorie zur handfesten Verpackung, die im Supermarkt sofort eine Verbindung zum Kunden aufbaut.

Stellen Sie sich vor, Ihre Marke soll für pure Natürlichkeit und Vertrauen stehen. Die Aufgabe ist es nun, dieses abstrakte Gefühl in einen visuellen und haptischen Code zu verwandeln. Es geht um ein Design, das im Regal nicht schreit, sondern flüstert: „Mir kannst du vertrauen.“ So wird aus einem Konzept ein handfestes Verkaufsargument.

Vom Motiv zum konkreten Designelement

Der Prozess dahinter ist ebenso systematisch wie kreativ. Alles beginnt mit der glasklaren Definition des emotionalen Zielmotivs. Im nächsten Schritt werden dann die passenden Designelemente zugeordnet – also jene visuellen und haptischen Signale, die dieses Motiv im Gehirn des Konsumenten unbewusst aktivieren.

Schauen wir uns das an zwei gegensätzlichen Beispielen an:

  • Zielmotiv Natürlichkeit (z. B. für ein Bio-Produkt): Um dieses Gefühl zu wecken, setzt eine Agentur für Emotionen auf ganz bestimmte Reize. Erdige, ungesättigte Farbtöne schaffen eine direkte Verbindung zur Natur. Eine matte, leicht raue Haptik fühlt sich authentisch an, und eine klare, serifenlose Schrift signalisiert Reinheit und Ehrlichkeit.

  • Zielmotiv Abenteuer (z. B. für einen Energy-Drink): Hier ist das genaue Gegenteil gefragt. Dynamische, diagonale Linien erzeugen Bewegung. Starke Farbkontraste und leuchtende Akzente schreien förmlich nach Aufmerksamkeit. Eine glatte, kühle Oberfläche der Dose kann sogar das Gefühl von erfrischender Energie direkt in die Hand des Kunden transportieren.

Dieser Ansatz macht eines deutlich: Design ist keine reine Geschmackssache. Jede einzelne Entscheidung – von der Farbe über die Form bis hin zum Material – verfolgt ein strategisches Ziel. Sie ist eine gezielte Botschaft an den Autopiloten im Kopf der Zielgruppe.

Der emotionale Code als Orientierungshilfe im Regal

Die grossen Marken im FMCG-Bereich machen es vor. Sie schaffen über ihr gesamtes Produktsortiment hinweg einen konsistenten emotionalen Code. Denken Sie nur an eine bekannte Bio-Marke im Supermarkt: Obwohl die Produkte von Joghurt bis Müsli reichen, erkennen Sie die Marke sofort wieder. Das liegt an dem durchgängigen Designsystem, das auf den ersten Blick Vertrauen und Orientierung schafft.

Eine Verpackung wird dann zum stillen Verkäufer, wenn sie es schafft, eine konsistente emotionale Geschichte zu erzählen. So hebt sie sich nicht nur von der Konkurrenz ab, sondern baut eine langfristige, unbewusste Beziehung zum Kunden auf.

Diese Beständigkeit hilft Konsumentinnen und Konsumenten, im überfüllten Regal blitzschnell ihre Entscheidung zu treffen. Die Marke wird zu einem vertrauten Freund, bei dem man weiss, was man bekommt – nicht nur rational, sondern vor allem emotional. Ein durchdachtes Neuro-Packaging-Design ist deshalb der Schlüssel, um aus einzelnen Produkten eine starke Markenfamilie zu machen.

Die messbare Wirkung einer emotionalen Ansprache

Dass dieser Ansatz mehr als nur eine nette Theorie ist, lässt sich mit klaren Daten belegen. Gerade in der Schweiz, wo Konsumenten auf Werbung oft überlegt reagieren, ist eine emotionale Verbindung Gold wert. Eine Umfrage von Statista zeigt, dass 63 % der Schweizerinnen und Schweizer das Fernsehen als jenes Medium empfinden, das am ehesten Emotionen auslöst. Das unterstreicht die generelle Empfänglichkeit für emotionale Botschaften. Wenn Sie tiefer in diese Zahlen eintauchen möchten, finden Sie hier spannende Erkenntnisse zur Wirkung von Werbung auf Statista.

Branchenstudien gehen sogar noch weiter und belegen, dass eine solche gezielte Ansprache den Kaufimpuls um bis zu 23 % erhöhen kann.

Diese Wirkung zeigt sich direkt am Regal. Eye-Tracking-Analysen beweisen eindrücklich, dass emotional ansprechend gestaltete Verpackungen bis zu 40 % längere Blickkontakte auf sich ziehen als ihre rein funktionalen Konkurrenten. Das ist wertvolle Zeit, in der die unbewusste Kaufentscheidung reifen kann. Eine Agentur für Emotionen gestaltet also nicht nur schöne Verpackungen, sondern entwickelt strategische Werkzeuge, die nachweislich den Abverkauf steigern.

Der neurobasierte Designprozess: Schritt für Schritt erklärt

Die Zusammenarbeit mit einer Agentur für Emotionen ist kein kreatives Ratespiel, an dessen Ende einfach ein «schönes» Design steht. Ganz im Gegenteil: Es ist ein straff organisierter Prozess, der Wissenschaft und Kreativität von der ersten Minute an verknüpft. Jeder Schritt ist darauf ausgelegt, das Risiko von Fehlentscheidungen zu minimieren und ein Ergebnis zu schaffen, das nachweislich am Markt funktioniert.

Dieser Weg führt von der tiefsten Analyse Ihrer Zielgruppe bis zum fertigen Produkt, das im Verkaufsregal alle Blicke auf sich zieht. Schauen wir uns die typischen Phasen einmal genauer an. So wird schnell klar, wie ein Design entsteht, das von der ersten Skizze an auf messbare Wirkung getrimmt ist.

Phase 1: Strategische Analyse und Motiv-Identifikation

Am Anfang steht immer die eine entscheidende Frage: Welche unbewussten Motive treiben Ihre Kundschaft wirklich an? In dieser ersten Phase tauchen wir tief in die emotionalen Welten Ihrer Zielgruppe ein. Statt uns auf simple demografische Daten zu verlassen, analysieren wir die psychologischen Triebfedern, die das Kaufverhalten steuern.

Mithilfe von wissenschaftlich fundierten Modellen wie unserer MetaMotivation entschlüsseln wir die dominanten Bedürfnisse. Geht es um den Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit? Oder vielleicht um den puren Genussmoment? Das Resultat ist ein glasklares emotionales Zielprofil – und damit das strategische Fundament für den gesamten Designprozess.

Phase 2: Markenarchitektur und kreative Leitplanken

Sobald das emotionale Ziel feststeht, geht es in die strategischen Workshops, um die Markenarchitektur zu zimmern. Hier werden die Grundpfeiler Ihrer Markenidentität definiert. Das kann auch die Entwicklung eines neuen Namens beinhalten, der die gewünschten Assoziationen bereits im Kern trägt.

Genau hier übersetzen wir die emotionale Strategie in ein konkretes Kreativ-Briefing. Es entstehen Leitplanken, die sicherstellen, dass alle folgenden kreativen Schritte exakt auf das definierte Ziel einzahlen.

In diesem neurobasierten Prozess spielen auch moderne Werkzeuge eine Rolle. Eine intelligent eingesetzte ultimative Logo-KI-Suite kann zum Beispiel dabei helfen, schnell erste visuelle Ideen zu generieren, die bestimmte Emotionen wecken. Diese dienen dann als Sprungbrett für die weitere, menschliche Verfeinerung.

Die folgende Grafik zeigt, wie dieser Übersetzungsprozess vom abstrakten Motiv über das Design bis hin zur fertigen Verpackung aussieht.

Prozessablauf der Emotionstranslation: Von der Idee über das Design zur emotionalen Verpackung.

Man erkennt sofort: Erfolgreiches Packaging ist kein Zufall, sondern das direkte Ergebnis einer präzisen Übersetzung psychologischer Motive in eine treffsichere Designsprache.

Phase 3: Agile Design-Sprints und Validierung

Jetzt wird es kreativ und sichtbar! Statt im stillen Kämmerlein wochenlang an Entwürfen zu feilen, arbeiten wir in agilen Design-Sprints. Das heisst, wir entwickeln schnell erste Prototypen. Der Fokus liegt dabei nicht auf ästhetischer Perfektion, sondern einzig und allein auf der emotionalen Wirkung.

Der entscheidende Unterschied zu klassischen Prozessen ist die sofortige Validierung. Die ersten Entwürfe werden umgehend mit wissenschaftlichen Methoden auf den Prüfstand gestellt:

  • Verhaltenspsychologische Befragungen: Messen, welche unbewussten Assoziationen ein Design auslöst.
  • Eye-Tracking-Analysen: Zeigen, welche Elemente am Regal die Aufmerksamkeit fesseln und wie der Blick wandert.
  • Implizite Assoziationstests (IAT): Decken auf, wie schnell und stark eine Marke mit positiven Emotionen verbunden wird.

Durch diese kurzen Schleifen aus Gestalten und Testen wird das Design Schritt für Schritt optimiert. Anstatt auf eine einzige grosse Enthüllung am Ende hinzuarbeiten, stellen wir den Erfolg in kleinen, kontrollierten Schritten sicher. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir solche messbaren Ergebnisse liefern, unter https://echt.ch/leistung.

Diese datengestützte Herangehensweise sorgt dafür, dass das finale Design nicht nur dem Geschmack des Marketingleiters entspricht, sondern vor allem die unbewussten Präferenzen der Zielgruppe trifft. So entsteht eine Verpackung, die von Anfang an auf Erfolg programmiert ist.

Wie lässt sich der Erfolg von emotionalem Branding überhaupt messen?

Emotionen fühlen sich vielleicht subjektiv an. Ihre Wirkung auf den Geschäftserfolg lässt sich aber in knallharten Zahlen nachweisen. Für Marketing-Entscheider ist genau das der springende Punkt: Die Zusammenarbeit mit einer Agentur für Emotionen ist kein reiner Kreativ-Posten, sondern eine gezielte Investition in den Markenerfolg. Aber wie macht man diesen Erfolg konkret sichtbar?

Die Antwort liegt in einer cleveren Kombination aus klassischen Geschäftskennzahlen und spezifischen, neurowissenschaftlichen Metriken. Es geht also nicht darum, bloss am Jahresende auf den Umsatz zu schauen. Vielmehr analysieren wir vorgelagerte Indikatoren, die den Erfolg eines Designs vorhersagbar machen – und das lange bevor die ersten Abverkaufszahlen eintreffen.

Vorgelagerte KPIs: Den Erfolg im Voraus erkennen

Schon bevor ein Produkt überhaupt im Regal steht, kann man sein Potenzial ziemlich präzise einschätzen. Eine professionelle Agentur für Emotionen setzt dafür wissenschaftliche Werkzeuge ein, um die unbewussten Reaktionen der Zielgruppe zu erfassen. Diese vorgelagerten Key Performance Indicators (KPIs) sind sozusagen Frühwarnsystem und Erfolgsprognose in einem.

Drei Messgrössen sind hier besonders zentral:

  • Aufmerksamkeit am Regal: Mittels Eye-Tracking messen wir auf den Millimeter genau, wie lange ein neues Verpackungsdesign den Blick der Käufer wirklich fesselt. Diese wenigen Sekundenbruchteile entscheiden darüber, ob man in der Masse untergeht oder heraussticht.
  • Unbewusste emotionale Reaktion: Implizite Assoziationstests (IAT) decken auf, ob ein Design die gewünschten positiven Gefühle auslöst – also etwa Vertrauen, Freude oder Exklusivität. Und das, ohne dass die Testperson bewusst darüber nachdenken kann.
  • Gesteigerte Kaufbereitschaft: In kontrollierten Testszenarien fragen wir direkt ab, wie stark das neue Design den Kaufimpuls im Vergleich zur alten Version oder zu Konkurrenzprodukten erhöht.

Diese Messungen im Vorfeld geben uns die Sicherheit, dass das Design seine Wirkung nicht verfehlt und sich die Investition am Ende auch wirklich lohnt.

Harte Zahlen, die den ROI belegen

Am Ende des Tages zählen für jedes Unternehmen natürlich die harten Fakten. Der wahre Erfolg von Neurobranding zeigt sich in den Geschäftszahlen nach dem Relaunch oder der Markteinführung. Hier werden die Früchte der strategischen emotionalen Positionierung geerntet.

Der entscheidende Beweis für den Erfolg liegt nicht in der Schönheit des Designs, sondern in der Bewegung der Geschäftszahlen. Emotionales Branding ist erfolgreich, wenn es den Abverkauf steigert, Marktanteile gewinnt und die Marge verbessert.

Realistische, oft anonymisierte Fallstudien von FMCG-Marken belegen das eindrücklich. Ein auf Neuro-Insights basierender Marken- oder Verpackungsrelaunch führt nicht selten zu zweistelligen Zuwächsen im Abverkauf – und das oft schon innerhalb weniger Monate. Studien untermauern diese Beobachtungen aus der Praxis: Emotional aktivierende Designs können den Kaufimpuls um 25-35 % steigern.

Die Kraft emotionaler Botschaften ist gewaltig. Eine gross angelegte Sensibilisierungskampagne der Föderation der Schweizer Psycholog:innen (FSP) erreichte beispielsweise in nur 21 Tagen 47,5 Millionen Kontakte. Es überrascht also kaum, dass laut Erhebungen 70 % der Schweizer Markenmanager Emotionen priorisieren, da rund 80 % der Kaufentscheidungen emotional getroffen werden. Mehr Details zu dieser reichweitenstarken Kampagne gibt es bei Adsandfigures. Diese Zahlen zeigen, wie eine fundierte emotionale Strategie den Markt regelrecht durchdringen kann.

Die Spreu vom Weizen trennen: Wie Sie die richtige Agentur für Emotionen finden

Der Begriff „Branding“ wird heute fast inflationär gebraucht. Unzählige Agenturen versprechen, emotionale Markenwelten zu bauen. Aber Hand aufs Herz: Echtes Neurobranding ist weit mehr als ein schickes Schlagwort – es ist eine präzise, wissenschaftlich fundierte Disziplin. Woran erkennen Sie also einen Partner, der nicht nur über Emotionen redet, sondern sie wirklich versteht und für Sie messbar machen kann?

Die Wahl der passenden Agentur ist eine strategische Weichenstellung, die weit über das Durchblättern eines hübschen Portfolios hinausgeht. Es geht darum, jemanden zu finden, der Ihre Geschäftsziele wirklich verinnerlicht und das nötige Rüstzeug mitbringt, um diese durch gezielte emotionale Gestaltung zu erreichen. Der Trick ist, die richtigen Fragen zu stellen und einen genauen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Die entscheidenden Fragen für Ihre Agenturwahl

Um Ihnen dabei zu helfen, haben wir eine kleine Checkliste zusammengestellt. Eine wirklich kompetente Agentur für Emotionen wird Ihnen jede dieser Fragen souverän und mit handfesten Beispielen beantworten können. Nehmen Sie diese Punkte ruhig als Leitfaden für Ihr erstes Gespräch.

  • Steckt eine validierte Methodik dahinter? Fragen Sie ganz direkt nach dem wissenschaftlichen Modell, das die Agentur anwendet. Buzzwords wie „Neurobranding“ allein genügen nicht. Eine seriöse Agentur kann ihr Vorgehen, beispielsweise die Arbeit mit Motivfeldern wie der MetaMotivation, klar und verständlich erklären.

  • Werden Ergebnisse empirisch überprüft? Eine Top-Agentur verlässt sich niemals nur auf Bauchgefühl oder subjektive Meinungen. Haken Sie bei den Testverfahren nach. Setzt die Agentur Instrumente wie Eye-Tracking, implizite Assoziationstests oder verhaltenspsychologische Befragungen ein, um die Wirkung ihrer Designs zu beweisen?

  • Gibt es relevante Fallstudien aus Ihrer Branche? Erfolgsgeschichten sind der beste Beleg. Bitten Sie um konkrete Einblicke in Projekte für Marken aus dem FMCG- oder Retail-Sektor. Kann die Agentur schwarz auf weiss nachweisen, wie ihre Arbeit zu messbaren Erfolgen wie Umsatzsteigerungen oder dem Gewinn von Marktanteilen geführt hat?

Auch die Beständigkeit und eine klare Spezialisierung sind starke Indikatoren für echte Expertise. Ein gutes Beispiel ist die seit 2013 in Flawil ansässige Agentur für Emotion GmbH. Sie zeigt, wie nachhaltiger Erfolg durch Professionalität und Liebe zum Detail entsteht. In einem Markt, in dem 85 % der Unternehmen auf Events für das Teambuilding setzen, unterstreicht ihre Spezialisierung auf emotionale Erlebnisse für Kunden wie die Hilti Schweiz AG die Kraft einer klaren Fokussierung. Dieselben Prinzipien gelten auch bei der Wahl Ihrer Branding-Agentur. Mehr über diesen Schweizer Spezialisten für Emotionen finden Sie auf Moneyhouse.

Suchen Sie einen Partner, keinen reinen Dienstleister

Der vielleicht wichtigste Punkt wird oft übersehen: die Art der Zusammenarbeit. Eine Agentur, die sich nur als externer Umsetzer sieht, wird selten die besten Ergebnisse erzielen. Suchen Sie nach einem Partner, der einen co-kreativen Ansatz lebt. Das heisst: Ihr Team und die Experten der Agentur setzen sich in Workshops zusammen und schmieden die Strategie gemeinsam.

Ein co-kreativer Prozess sorgt dafür, dass Ihr tiefes Marktwissen mit der externen Expertise der Agentur verschmilzt. Das Ergebnis sind Lösungen, die nicht nur kreativ überzeugen, sondern auch strategisch bombenfest und im Unternehmen breit abgestützt sind.

Dieser partnerschaftliche Weg schafft Transparenz und stellt sicher, dass Ihr Team den gesamten Prozess versteht und mitträgt. Es geht nicht darum, am Ende ein fertiges Design überreicht zu bekommen. Es geht darum, gemeinsam eine Lösung zu entwickeln, die wie angegossen zu Ihrer Marke, Ihrer Zielgruppe und Ihren Unternehmenszielen passt.

Wenn Sie diese Kriterien beherzigen, sind Sie bestens gerüstet. So finden Sie genau die Agentur für Emotionen, die Ihre Marke nicht nur schöner macht, sondern nachweislich erfolgreicher und im Wettbewerb deutlich schlagkräftiger.

Hier sind die Antworten auf die häufigsten Fragen, die uns in der Praxis rund um Neurobranding und die Zusammenarbeit mit einer Agentur für Emotionen begegnen. So bekommen Sie ein besseres Gefühl dafür, wie die Methode funktioniert und was sie für Ihre Marke leisten kann.

Gerade im KMU-Umfeld hören wir oft die Frage, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. Unsere klare Antwort: Ja, gerade hier steckt oft das grösste, ungenutzte Potenzial.

Ist Neurobranding nur etwas für grosse Konzerne?

Ganz und gar nicht. Neurobranding ist gerade für KMU und Start-ups ein unglaublich starker Hebel, um sich in einem dichten Marktumfeld von der ersten Sekunde an richtig zu positionieren. Der grösste Vorteil liegt dabei in der Effizienz.

Statt auf teure und langwierige Ratespiele zu setzen, arbeiten wir mit präzisen Daten. Das minimiert das Risiko von kostspieligen Fehlentscheidungen – ein Luxus, den sich gerade kleinere Unternehmen kaum leisten können. Als Agentur für Emotionen entwickeln wir Strategien, die mitwachsen und auch mit überschaubaren Budgets eine maximale Wirkung entfalten. Damit verschaffen Sie sich einen echten Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten, die sich allein auf ihr Bauchgefühl verlassen.

Wie lange dauert ein Projekt im Schnitt?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich der zeitliche Rahmen. Ein kompletter Packaging-Relaunch für eine Produktlinie nimmt bei einer Agentur für Emotionen typischerweise drei bis sechs Monate in Anspruch. Der Ablauf ist dabei klar in drei Phasen gegliedert:

  • Strategische Analyse: ca. 4–6 Wochen
  • Kreative Designphase: ca. 6–10 Wochen
  • Reinzeichnung & Druckaufbereitung: ca. 4 Wochen

Durch den wissenschaftlich fundierten Prozess stellen wir sicher, dass das Ergebnis von Anfang an sitzt. Das erspart allen Beteiligten die gefürchteten, teuren Korrekturschleifen kurz vor dem Launch und macht den gesamten Ablauf nicht nur schneller, sondern auch deutlich planbarer.

Lässt sich der Erfolg denn wirklich messen?

Ja, absolut. Der Erfolg wird nicht nur gefühlt, sondern auf mehreren Ebenen gemessen, die zusammen ein glasklares Bild der Wirksamkeit ergeben. Eine professionelle Agentur für Emotionen definiert diese KPIs schon zu Beginn des Projekts gemeinsam mit Ihnen.

Emotionales Design ist kein Selbstzweck. Sein Erfolg wird an harten, messbaren Indikatoren festgemacht – von der Aufmerksamkeit am Regal bis hin zur Steigerung des Abverkaufs.

Wir messen den Erfolg sowohl kurz- als auch langfristig. Zuerst prüfen wir in Tests konkrete Leistungsindikatoren wie die Aufmerksamkeitsdauer am Regal (mittels Eye-Tracking) und die unbewusst ausgelöste Kaufabsicht. Nach dem Launch zählen dann die harten Geschäftszahlen: eine nachweisbare Steigerung des Abverkaufs, der Gewinn von Marktanteilen und eine höhere Kundenloyalität. Im Anschluss erhalten Sie von uns ein transparentes Reporting, das den ROI Ihrer Investition klar aufzeigt.


Sind Sie bereit, Ihre Marke nicht nur schöner, sondern nachweislich erfolgreicher zu machen? Das Team von Echt AG übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse in ein Design, das am Regal gewinnt. Entdecken Sie jetzt, wie wir mit Neurobranding den Puls Ihrer Zielgruppe treffen.

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